Die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden schließen eine Vielfalt von verschiedenen und zum Teil weltberühmten Museen ein, die rund um die Stadt verteilt sind. Insgesamt besteht der Verbund aus 15 selbständig geleiteten Museen. Das Residenzschloss beherbergt fünf Museen und der Zwinger immerhin drei. Andere Ausstellungsorte sind das Schloss Pillnitz, das Japanische Palais, der Jägerhof und das Albertinum. Zur Staatlichen Kunstsammlung gehören ebenfalls die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens, die sich in Dresden, Herrnhut und Leipzig befinden.

Die Kunstsammlungen sind im Besitz des Freistaates Sachsen und befinden sich damit unter der Leitung des sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Die Kunstsammlung gehen bis ins Jahr 1560 zurück, als der damalige Kurfürst von Sachsen die “Kunstkammer” gründete, die neben den Anfängen der heutigen Kunstsammlung auch Stücke der heutigen Staatlichen Naturhistorischen Sammlungen enthielt. Seitdem entwickelten sich die Sammlungen stetig weiter und auch im zwanzigsten Jahrhundert gab es noch bedeutende Entwicklungen in den Beständen, besonders während der Zeit des Nationalsozialismus, in der viele bedeutende Kunstwerke beschlagnahmt wurden. Ein Großteil der beschlagnahmten Kunstwerke kam allerdings zwischen 1955 und 1958 wieder nach Dresden zurück. 1957 erhielten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ihren Namen und wurden dem Rat der Stadt Dresden unterstellt.

Hier finden Sie eine Liste der Museumsgebäude mit den jeweiligen Ausstellungen, die sich darin befinden:

  • Residenzschloss: Historisches und Neues Grüne Gewölbe (Juwelen und Schmuck), Münzkabinett (Orden und Medaillen), Kupferstich-Kabinett (mit Josef-Hegenbarth-Archiv) und Rüstkammer (historische Rüstungen und Waffen, einschließlich Türckische Cammer)
  • Zwinger: Gemäldegalerie Alte Meister (15. bis 18. Jahrhundert), Dresdner Porzellansammlung (Meißener Porzellan und andere Feinkeramik) und Mathematisch-Physikalischer Salon (historische Uhren und mathematisch-physikalische Instrumente)
  • Albertinum: Galerie Neue Meister (19. und 20. Jahrhundert), Skulpturensammlung
  • Schloss Pillnitz: Kunstgewerbemuseum
  • Japanisches Palais: Museum für Völkerkunde Dresden
  • Jägerhof: Museum für Sächsische Volkskunst, einschließlich Puppentheatersammlung
  • Kunsthalle im Lipsius-Bau: wechselnde Kunstausstellungen zeitgenössischer Maler
  • Georgenbau: Dauerausstellung Weltsicht und Wissen um 1600 (Kunstwerke der Spätrenaissance und Ausstellungsstücke aus der Dresdner Kunstkammer)

Seit diesem Jahr ist an jedem Sonntag in jeweils einem der 15 Museen der Eintritt frei.