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Vielanker Brauhaus – Erlebnisgastronomie auf höchstem Niveau

Das Vielanker Brauhaus liegt mitten im Naturpark Mecklenburgisches Elbtal, in einem riesigen Biosphärenreservat zwischen Dömitz und Boizenburg.

Das Vielanker Brauhaus bietet für jeden Geschmack eine hervorragende Erlebniswelt.

Auerochsensafari

Haben Sie schon einmal eine Auerochsensafari gemacht? Nein? Dann haben Sie im Vielanker Brauhaus die Gelegenheit dazu. Sie fahren mit den Bus direkt zu den Tieren auf die Weide und können den Auerochsen einmal direkt in die Augen sehen. Das Vieh weidet ganzjährig auf einer 180 Hektar großen Wiese und kann sich weitgehend ohne menschliche Beaufsichtigung frei bewegen. Die Herde umfasst rund 200 Tiere.

Natürlich müssen von Zeit zu Zeit auch Ochsen geschlachtet werden. Die köstlichen Spezialitäten, die im Brauhaus daraus gezaubert werden, können Sie selbstverständlich verkosten.

Whisky Tasting

Im stilvollen Ambiente des Gewölbekellers des Vielanker Brauhauses können Sie die weltweit besten Whiskys verkosten, begleitet mit einem köstlichen Menü.

Brauseminar

Wo könnte man das Bierbrauen besser lernen als in einer Brauerei. Beim eintägigen Brauseminar erfahren Sie, wie aus köstlichen Rohstoffen ein süffiges Bier entsteht.

Sie werden in die Braukunst eingewiesen und können den Brauprozess in den einzelnen Schritten verfolgen. Natürlich dürfen auch eine Brauereiführung und eine Bierverkostung nicht fehlen. Zwischendurch werden Sie mit besonderen Spezialitäten vom Bio-Auerochsen aus eigener Zucht verwöhnt.

Restaurant

Im Restaurant werden sie mit authentischer und hochwertiger Küche verwöhnt. Natürlich gibt es dazu hausgebraute Biere und Fassbrausen.

Bei allen Gerichten stehen Qualität, Regionalität und natürlich rückverfolgbare Produktionswege im Vordergrund. Als Partner des UNESCO Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe hat sich das Haus einer nachhaltigen Entwicklung der Region, die eine lokale Wertschöpfungskette und einen Schutz der Ressourcen mit einschließt, verschrieben.

Hotel

Für alle, die die besondere Region länger genießen wollen, stehen im Hotel insgesamt 34 Zimmer zur Verfügung. Da sich das Haus mitten in der Natur, umgeben von Gärten und Wiesen, befindet, ist es der ideale Ort, um einmal so richtig vom Alltag auszuspannen.

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Bahntunnel durch Osterzgebirge soll Elbtal entlasten

Pläne für einen 26 Kilometer langen Tunnel durch das Osterzgebirge nehmen Gestalt an. Der Tunnel ist Teil der neuen Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag und soll die Fahrzeit von zweieinhalb Stunden auf weniger als eine Stunde reduzieren.

Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke soll aber nicht nur die Reisezeit zwischen Dresden und der tschechischen Hauptstadt Prag verkürzen, sondern sie soll auch das Elbtal vom Fernverkehr entlasten. Kurz hinter Dresden soll die neue Trasse abbiegen um dann bei Usti nad Labem in eine bereits bestehende Schnellfahrtstrecke nach Prag einzumünden.

Die bestehende Bahnstrecke durch das Elbtal ist sehr kurvenreich und mit 200 Zügen am Tag voll ausgelastet. Anwohner beklagen sich seit Jahren über den ständigen Lärm, der besonders von den Güterzügen aus den tschechischen Industriegebieten verursacht wird. Durch die neue Strecke wird auch für Lärmentlastung für die Anwohner gesorgt. Jedoch werden die Züge, bevor sie in den 26 Kilometer langen Tunnel einfahren, über eine Brücke bei Pirna das Seidewitztal überqueren. Die Bewohner dieses Ortes befürchten, dass dann stattdessen sie unter dem Bahnlärm leiden werden.

Tschechien und Sachsen haben sich darauf geeinigt, dass man sich bei den Planungen, beim Bau und beim Betrieb des Tunnels an deutsche Vorschriften halten wird. Ein entsprechender Vertrag wird aufgesetzt und soll Ende des Jahres von Tschechien und Deutschland unterschrieben werden. Man überprüft derzeit, ob das Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist und ob sich der geologische Untergrund für den Tunnelbau eignet.

Die Bauarbeiten für die neue Strecke sollen um das Jahr 2030 beginnen und man geht davon aus, dass das Projekt rund fünf Milliarden Euro kosten wird. Die neue Strecke wird ein wichtiger Teil des europäischen Schienennetzes sein, da sie Mitteleuropa mit den Nord- und Ostseehäfen sowie Mittelmeer und Schwarzem Meer verbinden wird. Der Bau dieser Strecke ist außerdem besonders wichtig angesichts der Tatsache, dass man sich wegen wiederholtem Niedrigwasser auf den Güterverkehr auf der Elbe nicht mehr unbedingt verlassen kann.

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Trockenheit stellt Elbe-Staustufe-Projekt in Frage

Der trockene Sommer hat die Pläne für eine Elbe-Staustufe bei Decin in Frage gestellt. Die Elbe war dort Ende August nur neunzig Zentimeter tief und gerade mal mit einem Schlauchboot befahrbar. Der Güterverkehr auf dem Fluss ist seit Wochen eingestellt.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern, Politikern und Aktivisten protestierte noch letzte Woche gegen den Bau einer Staustufe bei der tschechischen Stadt Decin und machte sich zu diesem Zweck in Schlauchbooten von Decin nach Bad Schandau auf. Ihrer Meinung nach sollten die Planungen für die Staustufe sofort abgebrochen werden, da in den letzten fünf Jahren immer wieder extremes Niedrigwasser auf der Elbe herrscht.

Die Tschechische Wasserstraßendirektion bemüht sich schon seit Jahren um eine positive Umweltverträglichkeitsprüfung, die das Bauprojekt ermöglichen würde. Doch das Elbtal zwischen Decin und der deutschen Grenze wurde zum Natura-2000-Gebiet erklärt, was ein positives Resultat bei der Umweltverträglichkeitsprüfung erschweren dürfte. Als besonders schützenswert gelten die Schotterböden in der Region.

Auch würde die Staustufe der Schifffahrt in langen Trockenperioden kaum Nutzen bringen. Aufgrund des Klimawandels soll es in Mitteleuropa immer mehr extreme Wetterverhältnisse geben, die vermehrt Hoch-, aber auch Niedrigwasser mit sich bringen. Damit ist der Wasserstand weniger planbar und man kann sich auf den Güterverkehr auf Wasserwegen nicht mehr in gleichem Maße wie bisher verlassen.

Außerdem soll der Verkehrsbedarf auf der Elbe ohnehin erheblich reduziert werden, da man zwischen Dresden und Prag eine neue Eisenbahnstrecke baut, die den Güterverkehr auf der Elbe-Bahnstrecke entlasten wird.

Unter den Teilnehmern am Schlauchboot-Protest befinden sich die Umweltexpertin Jana Moravkova, Tobias Conradt vom Potsdamer Institut für Klimafolgen-Forschung, der SPD-Vorsitzende Ralf Wätzig, Nikol Krejcova von der tschechischen Umwelt-Initiative Arnika und Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied im Bundestags-Verkehrsausschuss. Sie fordern, dass die Staustufenpläne zu den Akten gelegt werden und man sich stattdessen auf den Tourismus konzentriert. Sie finden, es ist im Interesse der Kommunen im Elbtal, das Vorhaben nicht umzusetzen.

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Draisinenspaß in Rossendorf

In Rossendorf bei Dresden befindet sich eine Ausleihstation für private Draisinentouren.

Rossendorf war einst ein verschlafenes Örtchen in der Umgebung eines Rittergutes. Das Herrenhaus wurde nach einem Brand, der sich während des Dreißigjährigen Krieges ereignete, im neogotischen Stil wieder aufgebaut.

Im Zuge der Entwicklung der modernen Wissenschaften entstand 1956 in Rossendorf ein Kernforschungszentrum. Der erste Atomkernreaktor in der DDR wurde hier zu Forschungszwecken in Betrieb genommen. Nach der Auflösung dieses Institutes infolge der Wiedervereinigung Deutschlands entstanden in den Gebäuden neue Nachfolgeeinrichtungen. Unter anderem werden hier Untersuchungen auf dem Gebiet der Krebsforschung durchgeführt. Von besonderer Bedeutung auch im internationalen Maßstab ist das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf mit den Bereichen „Energie“, „Gesundheit“ und „Materie“. Im Hochfeld-Magnetlabor beispielsweise werden für spezielle Untersuchungen Magnetfelder mit einer Stärke von bis zu 100 Tesla erzeugt. Wissenschaftler aus aller Welt kommen in dieses Labor, um hier ihre Forschungsarbeiten durchzuführen. Obwohl Rossendorf ein recht beschaulicher Ort mit nur wenigen Einwohnern ist, hat er durch sein Helmholtz-Institut einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erlangt.

Eine weitere Sehendwürdigkeit in der Nähe ist der Rossendorfer Teich. Inmitten des Teiches befindet sich eine kleine Insel, die sogenannte Nixeninsel. Der Sage nach soll hier eine schöne Nixe mit ihrem Vater gelebt haben. Im Schilfgürtel um den Teich nisten viele selten gewordenen Wasservogelarten. 150 Meter neben dem Gewässer entspringt das kleine Flüsschen Prießnitz.

In der Nähe von Rossendorf verläuft eine Draisinenstrecke. An der Ausleihstation stehen Fahrrad- und Handhebeldraisinen zur Verfügung. Maximaler Spaß und Fitness sind dabei eingeschlossen. Die Fahrt nach Dürrröhrsdorf ist etwa 10 Kilometer lang, die nach Arnsdorf etwa 6 Kilometer.

An der Strecke liegen der Karswald mit seinen schönen Wanderwegen und das Viadukt Wesenitz.

Eine Draisinenfahrt eignet sich hervorragend für einen Ausflug im Team mit Kollegen oder für andere kleine Gruppen. Die ganze Tour dauert etwa zwei Stunden. Tickets können direkt an der Ausleihstation B6 nahe Rossendorf erworben werden. Die Startzeiten sind ab 9 Uhr jeweils alle zwei Stunden.

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Eine Draisinentour durch die Elbtalaue

Wer schon immer einmal sein einmal mit einer Draisine über stillgelegte Bahnschienen fahren und dabei die wunderschöne Landschaft der Elbtalaue erleben wollte, der sollte nach Bleckede kommen.

Sie können eigenständig mit der Fahrraddraisine durch Wiesen und Wälder fahren, bis Sie am wunderschönen Elbstrand im Ort Alt Garge ankommen.

Auf einer Draisine haben insgesamt vier Personen Platz, die vorderen beiden treten in die Pedale, die hinteren beiden können es sich auf einer Sitzbank gemütlich machen.

Die Draisinen können auf jeden Fahrer eingestellt werden, da der Sattel und der Lenker höhenverstellbar sind. Hinter der Bank gibt es noch einen Stauraum für Gepäck oder vielleicht auch einen Picknickkorb. Selbst Ihren Hund können Sie auf der Draisine mitnehmen.

Es gibt sogar eine barrierefreie Draisine, ja das gibt es tatsächlich! Hier können auch Rollstuhlfahrer mit auf die Draisine.

Die Draisinen-Fahrten sind besonders beliebt für Betriebsausflüge, Kindergeburtstage, oder einfach für Unternehmungen mit der Familie oder mit Freunden. Sogar im Casino Review und im Online Casino Review der bekannten Bloggerin Lisa Ikibu würde kürzlich die Draisinentour in der Elbtalaue empfohlen.

Ingesamt stehen elf Draisinen zur Verfügung, wodurch gleichzeitig 52 Personen auf den Schienen fahren können. Wenn Sie etwas ganz Besonderes wollen, können Sie auch eine sogenannte Event-Draisine buchen. Dabei werden zwei Draisinen mit einem Zwischenwagen zusammengehängt und bieten so insgesamt zwölf Partygästen platz.

Es gibt zwei Strecken zur Auswahl:

Die erste Strecke ist 6,5 Kilometer lang und führt vom Draisinenbahnhof nach Bleckede. Dort wartet ein nettes Café-Restaurant zur Einkehr, bevor es auf der gleichen Strecke wieder zurückgeht. Pro Richtung brauchen Sie rund 30 Minuten.

Die zweite Strecke ist rund zwei Kilometer lang und führt direkt zum idyllischen Elbstrand in Alt Garge. Vom Draisinenbahnhof brauchen Sie dahin rund zehn Minuten.

Sie können allerdings auch die gesamte Strecke abfahren, das sind rund 17 Kilometer, für die Sie in etwa 1,5 Stunden brauchen werden.

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Meißner Porzellan, das weiße Gold

Die Stadt Meißen ist eine Stadt in Sachsen und liegt etwa 25 Kilometer von Dresden entfernt.

Die Burg Misnia wurde um 929 von dem als Burgenbauer bekannten König Heinrich I. gebaut. Unterhalb dieses bedeutenden altgotischen Bauwerkes, das nun Albrechtsburg heißt, entstand bald ein kleiner Ort, das heutige Meißen. Die Burg thront immer noch über der Stadt, sie ist die erste Schlossanlage, die in Deutschland errichtet wurde.

Im Jahre 1710 erließ August der Starke ein Dekret über die Einrichtung einer „Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur“, die in der Albrechtsburg ihre Räumlichkeiten hatte. Zuvor hatte der Hofalchemist Johann Friedrich Böttger behauptet, er könne Gold machen, woraufhin ihn der Sachsenkönig in der Jungfernbastei einsperren ließ. Im Verlauf der alchemistischen Experimente gelang es Böttger zwar nicht, Gold herzustellen, aber eine neue Art des Porzellans, welches unter dem Namen „Meißner Porzellan“ große Berühmtheit erlangte. Dieses Meißner Porzellan hat noch heute Weltruf und ist eine der kostbarsten Porzellansorten überhaupt. Der Rohstoff Kaolin, der das Meißner Porzellan so besonders macht, wird in dem Ort Seilitz unweit von Meißen abgebaut. Aufgrund der sehr feinen Beschaffenheit dieses Seilitzer Kaolins geschieht das in Handarbeit von den zwei Mitarbeitern des ältesten Kaolinbergwerkes in Europa. Das Markenzeichen des Meißner Porzellans sind nach wie vor die beiden gekreuzten kursfürstlichen Schwerter. Nahe der Produktionsstätte befindet sich eine Sammlung mit Porzellanobjekten aus der Anfangszeit des Meißner Porzellans bis heute. Des Weiteren können die Besucher in einer Schauhalle die Entstehung von Porzellangegenständen mit eigenen Augen verfolgen.

Neben der Porzellanmanufaktur gibt es in der kleinen Elbstadt eine Reihe von sehenswerten Baudenkmälern, wie beispielsweise den Meißner Dom oder das Schloss Proschwitz mit angeschlossenem Weingut. Auf den sonnigen Elbhügeln in der Umgebung der Stadt wird seit Jahrhunderten Wein angebaut. Mehrere kleine Weingüter produzieren verschiedene Sorten der bekannten Meißner Weine.

Meißen ist ein idyllischer Ort mit einer großen Erlebnisvielfalt. Bei einem Abendbummel durch die romantische Altstadt entfaltet sich der ganze Reiz dieses Kleinodes.

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Waschbären plündern Weinernte im Elbtal

Waschbären sind aus Nordamerika stammende Kleinbären und wurden vor etwa hundert Jahren zusammen mit Minks und Marderhunden erstmals wegen ihres Pelzes nach Deutschland eingeführt. Aus Pelzfarmen ausgebrochene oder ausgesetzte Waschbären haben sich stark vermehrt und sich von Kassel aus über ganz Deutschland ausgebreitet, hauptsächlich aber von Hessen bis in den Nordosten Deutschlands. Sie sind auf der Liste unerwünschter Tier- und Pflanzenarten, deren Ausbreitung in Europa bekämpft werden soll.

Mittlerweile sind sie auch im Elbtal zur Plage geworden. Sie bedrohen heimische Vögel, indem sie ihre Nester plündern. Sie können auch gut schwimmen, sind geschickt im Klettern und können mit ihren feingliedrigen Tatzen auch in Baumhöhlen greifen und Nester herausziehen. Auf ihrer Suche nach Nahrung dringen sie beispielsweise durch Katzenklappen oder lose Dachziegel in Häuser ein, durchwühlen Mülltonnen und Komposthaufen und treffen sich bei der Obsternte, wo sie Fallobst besonders zu schätzen wissen.

Auch bei der Weinernte sind die Waschbären gerne dabei und bei der diesjährigen Jahrhunderternte gibt es ein besonderes Gelage. Doch hätten die Winzer die Ernte lieber für sich und versuchen alles, die Waschbären von ihren Trauben fernzuhalten. Entlang der ganzen Sächsischen Weinstraße richten die Waschbären großen Schaden an. Durch den Jahrhundertsommer sind die Trauben besonders süß und saftig und ganze Waschbärfamilien machen sich über etwa 3.000 Rebstöcke neben der Gauernitzer Elbinsel her. Geschickt überwinden sie Drahtzäune und Vogelschutznetze und laben sich an den saftigen Trauben.

Bis auf Greifvögel haben Waschbären bei uns kaum natürliche Feinde und eine Waschbärmutter bringt im Jahr etwa drei Junge zur Welt. Es ist also kaum verwunderlich, dass sich die Tiere so schnell ausgebreitet haben. Waschbären sehen zwar putzig aus, sind aber gefährliche Wildtiere. Man sollte sie niemals selber einfangen oder anfassen, sondern einen zuständigen Jäger, die Polizei, das zuständige Ordnungsamt oder einen Tierarzt informieren. Man soll wilde Tiere niemals füttern und auch kein Haustierfutter oder tierische Abfälle auf den Kompost werfen. Katzenklappen bitte nachts verschließen und andere Löcher oder Zugänge zu Schuppen, Dachböden oder Garagen versperren.

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Aktuelle Neuigkeiten: Eine Draisinentour im Elbtal unternehmen

Urlaub in Sachsen ist lohnenswert und nicht so überlaufen wie Nord- und Ostsee. Neben dem klassischen Kultururlaub in Dresden oder Leipzig, der immer wieder eine Reise wert ist, lohnt es sich auch, die Landschaft zu genießen. Ein besonderes Highlight, das der ganzen Familie besondere Freude bereitet. Bei der IG Draisine in Bleckede wird eine alte Eisenbahnstrecke als Draisinentour angeboten. Die Draisinen auf Fahrradbasis sind gut zu bedienen und auch schon von Kindern zu benutzen. Die Draisinen sind auf vier Personen ausgelegt, während zwei Leute treten und zwei sich auf der hinteren Sitzbank entspannen. Hundebesitzer können auch ihren Freund auf vier Pfoten mitnehmen. Es gibt auch eine Rollstuhldraisine.

Die Draisinenfahrt eignet sich wunderbar für Familienausflüge, für Betriebsausflüge und Kindergeburtstage. Die gesamte Strecke im Elbtal ist 17 Kilometer lang. Sie kann in drei Stunden bewältigt werden, wobei auch Standzeiten eingeplant sind. Die reine Fahrtzeit beträgt eineinhalb Stunden. Im Restaurant Waldfrieden können Sie eine Pause machen und zu Mittag essen. Es bietet sich auch ein mitgebrachtes Picknick am Elbstrand an.

Insgesamt stehen elf Draisinen zur Verfügung, sodass 52 Personen zur gleichen Zeit Draisine fahren können. Für eine Gruppe bis 20 Personen würde sich eine Draisinentour anbieten. Es kann für einen Betriebsausflug auch ein gemeinsamer Restaurantbesuch geplant werden. Auch für Hochzeiten ist die Draisinenfahrt ein Highlight. Die Fahrt bringt Bewegung in die Gäste und sorgt für Beschäftigung in sehr schöner Landschaft.

Draisinen machen besondere Freude, weil sie an die alten Eisenbahnstrecken erinnern. Draisinenstrecken haben eine besondere Heimatverbundenheit und sie werden von Menschen betrieben, die Eisenbahnen und Eisenbahnerkultur lieben und aus der Draisinenkultur ein echtes Hobby gemacht haben. Sie teilen gerne die Liebe für ihr Hobby und betreiben den Draisinenfahrbetrieb in ihrer Freizeit. Die Draisinen werden liebevoll gepflegt und die Anlagen werden regelmäßig gewartet und auf neuestem Stand gehalten.

Wenn Sie weiter über das Thema Betriebsausflüge nachdenken, dann eignet sich auch das Vera John Online Casino, über das Sie sich in der Online Casino Review informieren können.

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Das Gestüt Moritzburg

Viele Sehenswürdigkeiten im schönen Elbtal stammen noch aus der Zeit des Königs August des Starken. Als passionierter Kunstsammler und Verehrer des Genusses und aller Schönheiten, die die Welt zu bieten hat, war er auch ein Liebhaber rassiger Pferde.

So haben sich aus den Stallungen und Gestütsanlagen des Sachsenkönigs die Landesgestüte von Sachsen und Thüringen entwickelt. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Landesgestüt in Moritzburg. Die Gemeinde Moritzburg ist etwa 13 Kilometer von Dresden entfernt. Seinen Namen erhielt der Ort durch die Moritzburg selbst. Diese Burg gehörte zu den Besitztümern der sächsischen Königsfamilie. Ein besonderes Kleinod des Schlossparkes ist das Fasanenschlösschen, welches dem König August I. als Sommerresidenz diente. Eine weitläufige Fasanerie umgab das Schloss einstmals.

Die Anlage des Gestütes Moritzburg wurde um 1773 von Daniel Pöppelmann entworfen, dem Hofarchitekten des Großen Kurfürsten. Nach dem napoleonischen Krieg wurden die ehemaligen Jagdstallungen auf Befehl August des Gütigen mit 38 Zuchthengsten ausgestattet. Zuchtziel war die Rasse der Oldenburger, die ein edles deutsches Reitpferd verkörpert. Nach und nach wurde damit begonnen, Pferdeschauen durchzuführen. Heute ist das deutsche Sportpferd ein Warmblut mit elegantem Erscheinungsbild die wichtigste Pferderasse in Moritzburg.

Besuchermagneten sind die Hengstparaden und Hengstpräsentationen des Gestütes. Daneben werden der Jahreszeit entsprechend verschiedene Programme angeboten, die pro Jahr mehr als 20.000 Besucher anlocken. In Moritzburg werden ebenfalls Turnierreiter auf höchstem Niveau ausgebildet. Pferd und Reiter präsentieren sich mit einem Höchstmaß an Eleganz und sportlicher Leistung. Bei regelmäßig stattfindenden Verkaufsschauen werden Pferde mit solch klangvollen Namen wie Fürstenstern, Millennium oder gar Quinto’s Chamb dem interessierten Publikum präsentiert.

Der besondere Reiz und die Schönheit der Pferde ziehen Menschen aus vielen Gegenden der Welt an diesen Ort. Tickets für einzelne Veranstaltungen sind schnell ausverkauft und sollten im Voraus gebucht werden. Besonders die Kindertage erfreuen sich großer Beliebtheit. Kindergartengruppen und Grundschulklassen können zweimal im Jahr Stallluft schnuppern und die Pferde hautnah erleben.

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Schloss Pillnitz

Eines der schönsten Kulturdenkmäler des Elbtales ist das Schloss Pillnitz. Einstmals als Lustschloss der berühmten Mätresse des sächsischen Königs August des Starken, Gräfin Anna von Cosel, ausgebaut, ist es heute der Öffentlichkeit zugänglich.

August der Starke ließ hier prunkvolle Bälle stattfinden, nachdem die schöne Gräfin in Ungnade gefallen war und das Schloss wieder in seinen Besitz überging. Schloss Pillnitz ist ein schönes Beispiel barocker Architektur. Um 1720-1730, als das Bauwerk auf dem Gelände eines ehemaligen Rittergutes errichtet wurde, waren sogenannte “Chinoiserien” gerade groß in Mode. Der Architekt des Sachsenkönigs, der auch für die Entwürfe des Dresdner Zwingers verantwortlich zeichnete, Daniel Pöppelmann, ließ das Schloss mit orientalischen Elementen ausstatten. Das Dach erinnert in der Tat an eine chinesische Pagode.

Von Kamelien und Titronengondeln

Auf dem Schlossgelände erstreckt sich ein weitläufiger Park, der zu erholsamen Spaziergängen einlädt. In ihm befindet sich die berühmte Pillnitzer Kamelie, welche die Gräfin Cosel persönlich pflanzen ließ. Sie ist mittlerweile über 230 Jahre alt und gilt als die älteste japanische Kamelie in Europa. Der Pillnitzer Park beherbergt neben einer Orangerie ebenfalls einen englischen Park und einen chinesischen Garten mit einem Pavillon. Im Palmenhaus wachsen neben Palmen aus den verschiedensten Teilen der Welt noch weitere exotische Pflanzen.

Hübsch anzuschauen ist auch die sogenannte rote Titronengondel. Sie diente der höfischen Gesellschaft als Verkehrsmittel, um von Dresden zum Lustschloss zu gelangen. Im Schlossmuseum werden Gegenstände gezeigt, die einstmals dem großen Kurfürsten gehörten. Die Rede ist hier von goldenen Thronsitzen, versilberten Alltagsgegenständen, prächtigen Gläsern und Textilien. August der Starke war ein Liebhaber der schönen Künste. Deshalb befinden sich in Pillnitz auch Teile seiner Sammlung kunsthandwerklicher Gegenstände aus fünf Jahrhunderten.

Idyllisches Ausflugsziel

Am Ufer der Elbe gelegen, etwa 20 km von Dresdens Zentrum entfernt, ist Schloss Pillnitz mit einem Ausflugsschiff gut zu erreichen. Das Dorf Pillnitz ist heute ein Stadtteil von Dresden. Es liegt wie das Schloss idyllisch am Elbufer und ist umgeben von grüner Natur und Bergen.